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Das Laufen ist zur Fortbewegung in der heutigen Zeit nicht mehr erforderlich. Während die Grundtechnik jeder gesunde Mensch beherrscht, fehlen die Grundkenntnisse zur Optimierung der Lauftechnik. Beim Laufen sollte man kleine Schritte machen, um die Belastungshöhe pro Schritt zu verringern. Die Füße sollten dicht nebeneinander geführt werden, um das Drehmoment zu verringern. Das Drehmoment wird mit den Armen ausgeglichen. Dazu sollten sie so angewinkelt werden, dass ihre Eigenfrequenz der der schnellen kleinen Schritte entspricht. Hält man die Arme starr, muss der Rumpf und damit die Wirbelsäule die Drehbewegung ausgleichen. Es gibt vier verschiedene Lauftechniken: Sprint, Vorfußlauf, Mittelfußlauf und Rückfußlauf oder Fersenlauf. Keine dieser Techniken ist richtig oder falsch. Man sollte darauf achten, dass man möglichst am Körperschwerpunkt am Boden aufsetzt. Also kommen nur mehr Mittelfußläufer und Vorfußläufer in Frage. Ein Fersenläufer hat eine zu lange Schrittlänge, was zu einer Fuß, Bein- und Wirbelsäulenverletzung führen kann. Sprinter versuchen durch eine kurze Abrollzeit eine hohe Geschwindigkeit zu erreichen. Außerdem wichtig ist die richtige Körperspannung. Ohne die richtige Körperspannung neigen Läufer zu einer Drehung der Wirbelsäule. In diesem Fall drehen sich Hüfte und Schultern gegeneinander. Um die Drehung zu Kompensieren werden die Arme in üblicher Weise bewegt. Zu wenig Bewegung der Arme führt zu einer zu Starken Torsion der Wirbelsäule, zu ausladende Bewegungen führen zu einer Drehung des gesamtes Körpers. Bei korrekter Körperspannung und Armbewegung sollten die Schultern wenig bis gar keine Drehbewegung durchführen. Genauso wenig sollten sich die Schultern auf und ab bewegen. Die Kraft zur Fortbewegung kommt aus den Beinen und der Hüfte. Um die Hüfte korrekt einsetzen zu können, muss die benannte Körperspannung in der Wirbelsäule vorhanden sein. Dazu sollte man eine aufrechte Körperhaltung einnehmen. Man sollte das Kreuz nicht nach hinten oder nach vorne durchdrücken. Die Hüfte bewegt sich dabei wenig bis gar nicht, ähnlich den Schultern.
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